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Bundespräsident hat einen Eisbären!

Wie ich vor einigen Tagen einer Zeitung entnehmen konnte, ist unser Herr Bundespräsident Alexander van der Bellen zum Klimagipfel mit einem Eisbären angereist! Damit ihr das auch alle glaubt, setze ich das Bild davon darunter, das ich in der Zeitung auf der Titelseite gefunden habe!

Peter Bull, ein wahrer Freund von uns Bären!

Der englische Schauspieler Peter Bull – der leider schon seit vielen Jahren tot ist – setzte im Flugzeug seinen Teddybären auf den Nebensitz und bat die Hostess, ihn anzuschnallen. In der Londoner «Times» bat er die Leserschaft um persönliche Bärengeschichten. Zweitausend Teddybesitzer schickten ihm daraufhin ihre Geschichten. Darunter waren Erlebnisse, die die Seele jedes Arktophilen aufwühlten, zum Beispiel die des Teddys, der in die Hotelwäscherei geriet.

Peter Bulls hat auch den Club «Good Bears of the World» 1970 im Berner Hotel Bellevue gegründet. Danach schossen überall Teddy­bärenclubs aus dem Boden, in London und New York wurden Teddybär-Zubehörgeschäfte eröffnet. Die «Teddy Tribune» machte ihren Abonnenten Mut: «Alle verstehen, warum es Krieg gibt. Niemand versteht, warum wir Teddies sammeln.» Und weil zu jeder wirklichen Bewegung auch ein geistiger Führer gehört, machte man den amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt zum Schutzpatron.

Peter Bulls saß bei einem Interview in einer Londoner Wohnung, auf deren antikem Mobiliar 56 Bären herumlungerten.  Aus seiner Vestontasche lugte sein Liebling Theodore, keine zehn Zentimeter gross. Mit regelmässigem Griff vergewisserte er sich, dass Theodore noch immer fest in seinem Ausguck sass. «Teddybären sind billiger als Psychiater», sagte er im Interview.  Star seiner Teddytruppe war freilich Aloysius. Seit dessen Auftritt in Evelyn Waughs verfilmtem Roman «Wiedersehen mit Brideshead» konnte er sich neuer Angebote kaum erwehren. «Aber Privatleben», seufzte Peter Bull, «haben wir praktisch keines mehr.» Zum Beispiel wollte er gerade Aloysius zu einem Dreh nach New York mitnehmen. «Doch Lord Whimsley hat ihn zu einem romantischen Wochenende nach Athen einge­laden und mir sehr energisch klargemacht, dass dies für Aloysius’ Karriere wichtiger sei.»

Quellen

https://folio.nzz.ch/2018/oktober/teddy-tour
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/f/f5/Actor_Peter_Bull.jpg (19-11-26)

Bruce, ein Plüschbär, der Bücher schreibt

Im Internet erzählt ein Plüschbär von seinen Reisen, er heißt Bruce, ist waschbar, mittelbraun und wenn er sitzt ca. 36 cm groß. Wenn er durch den Bücherverkauf reich geworden ist, wird er sich einen Porsche kaufen. Dann dürfen alle seine Freunde mitfahren. Deswegen hat er schon eine Liste angelegt, die Porsche-Mitfahrliste. Er ist ein Rassebär, aber seine Mama sagt, er neige zu Übertreibungen. Was aber nicht stimmt.

Außerdem ist Bruce ein Held. Manchmal. Meistens! Wenn er gerade mal kein Held ist, sitzt er unter dem Tisch und beobachtet die Lage. Auf jeden Fall schreibt er alles auf, um später darüber nachzudenken. So entstehen seine Bücher.

Bruce ist auch in den sozialen Medien unterwegs. Bei Facebook hat er viele Freunde gefunden. Jetzt ist Bruce’ neuestes Abenteuer erschienen. Dieses Mal hat es ihn nach Bulgarien, Ungarn, Tschechien und Spanien verschlagen. „Bruce – Held ohne Hose!“ heißt das 124-seitige Werk.

Seine Homepage: https://bruce-held.jimdo.com/