Unser Koala freut sich, …

… denn ein verwaistes Koala-Baby im östlichen Queensland (Australien, wo sonst?) hat eine Ersatzmama aus Plüsch gefunden, als seine Mutter von einem bösen Auto überfahren und der neun Monate alte Shayne beim Aufprall von ihr getrennt und durch die Luft geschleudert worden war. Man fanden ihn in zwanzig Meter Entfernung, wo er schon von Krähen attackiert wurde.

Shayne hat mit dem Verlust seiner Mutter zu kämpfen und muss die notwendigen Lektionen lernen, um allein in der Wildnis überleben zu können. Im Krankenhaus kuschelt Shayne nun mit einem Plüsch-Koala und klammert sich an dessen Rücken, wie sich Koala-Babys sonst an ihrer Mutter festhalten.

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Quelle
Der Standard vom 19. September 2016.

Opa Bär und sein langer bunter Schal

Gillian Heal erzählt in „Opa Bär und sein langer bunter Schal“ die Geschichte vom kleinen Bären und seinem Opa, den er über alles liebt. Jeden Tag webt Opa Bär an seinem Schal und erklärt dabei dem kleinen Bären, was die verschiedenen Farben zu bedeuten haben: Gelb für fröhliche Tage, Grau und Schwarz, wenn er einmal traurig ist.

Der kleine Bär liebt den langen bunten Schal seines Opas und beschließt, seinen eigenen Schal zu weben. Und dabei kann er selbst bestimmen, welche Farben er wählt und ob sein Schal kuschlig oder rau wird!

Diese wunderbare Geschichte ist sehr lehrreich für kleine Bären, denn da lernen sie, dass sie ihr Leben selber in die Hand – pardon: Tatzen – nehmen müssen. Und dass es schöne Tage gibt und weniger schöne! Aber alle gehören zu einem kleinen Bärenleben dazu! Und auch einem Menschenleben …

Diese Geschichte über Lieblingsfarben und Lebensmuster mit den farbenfrohen Illustrationen von Angela Holzmann lädt zum Schmökern und Schmunzeln ein.